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Backend

Das Backend hält Daten, Regeln und Zugriffe zusammen und ist der Teil, der nach Jahren noch verständlich sein muss. Je nach Projekt arbeite ich mit PHP und Symfony, Laravel, Node.js oder Go – ein Redaktionssystem stellt andere Anforderungen als ein Dienst, der dauerhaft viele Anfragen beantwortet.

// einsatz

Wie ich das einsetze

  • Fachlogik getrennt vom Transport

    Was das System fachlich tut, steht nicht in Controllern oder Templates. Dadurch lässt sich dieselbe Logik über HTTP, aus einem Hintergrundjob oder in Tests aufrufen.

  • Schnittstellen mit festem Vertrag

    REST-Endpunkte bekommen definierte Formate für Anfrage, Antwort und Fehler. Wer sie anbindet, muss nicht raten, was im Fehlerfall zurückkommt.

  • Validierung an der Grenze

    Eingaben werden dort geprüft, wo sie ankommen, nicht irgendwo tiefer im Ablauf. Ungültige Daten erreichen die Datenbank gar nicht erst.

  • Nachvollziehbarer Betrieb

    Strukturierte Logs und aussagekräftige Fehlermeldungen, damit sich im Ernstfall rekonstruieren lässt, was passiert ist – statt im Code zu raten.

// im detail

Die einzelnen Technologien

  • PHP

    Auf einem großen Teil bestehender Websites die Grundlage. Aktuelle PHP-Versionen haben mit dem Ruf von vor zehn Jahren wenig zu tun: Typangaben, Attribute und ein brauchbares Werkzeug-Ökosystem gehören dazu. Ich arbeite damit in neuen Projekten wie auch bei der Ablösung älterer Anwendungen.

  • Symfony

    Framework für Anwendungen, die länger leben als eine Kampagne. Die klare Trennung in Services, Events und Konfiguration zahlt sich aus, sobald mehrere Personen am selben Code arbeiten oder das System über Jahre wächst.

  • Laravel

    Pragmatischer als Symfony und schneller am ersten Ergebnis. Passend, wenn ein überschaubarer Funktionsumfang zügig stehen soll und das Team die Konventionen des Frameworks mitträgt.

  • Node.js

    JavaScript auf dem Server – praktisch, wenn Frontend und Backend dieselbe Sprache und teilweise denselben Code nutzen, etwa Validierungsregeln. Zugleich die Laufzeit hinter Next.js.

  • Go

    Kompiliert, schnell gestartet und sparsam im Speicher. Interessant für Dienste, die dauerhaft laufen und viele gleichzeitige Anfragen beantworten, sowie für kleine Werkzeuge, die als einzelne Datei ausgeliefert werden.

  • REST APIs

    Der Normalfall für Schnittstellen: klar benannte Ressourcen, passende HTTP-Methoden und Statuscodes, die tatsächlich etwas aussagen. Dokumentiert, damit eine Anbindung ohne Rückfragen möglich ist.

// auswahl

Wonach ich auswähle

  1. 01

    Wie lange soll das laufen?

    Für Systeme mit Jahren Lebensdauer wiegt Struktur schwerer als Anfangsgeschwindigkeit. Für einen abgegrenzten Dienst gilt oft das Gegenteil.

  2. 02

    Wo liegt die Last?

    Viele gleichzeitige Verbindungen sind eine andere Aufgabe als aufwendige Datenbankabfragen. Erst danach steht fest, welche Laufzeitumgebung sinnvoll ist.

  3. 03

    Was wird bereits betrieben?

    Ein vorhandener Server mit PHP-Stack ist ein Argument. Eine zweite Laufzeitumgebung einzuführen kostet dauerhaft Aufmerksamkeit – das muss der Nutzen aufwiegen.

// faq

Häufige Fragen

PHP oder Node.js – was ist besser?

Generell keins von beidem. PHP ist auf nahezu jedem Hosting-Paket verfügbar und bei klassischen Websites schneller aufgesetzt; Node.js spielt seine Stärken aus, wenn Frontend und Backend eng zusammenhängen. Die Entscheidung fällt anhand von Betrieb und Team, nicht anhand von Vorlieben.

Kann eine bestehende Anwendung schrittweise abgelöst werden?

Ja, und meist ist das der sinnvollere Weg. Neue Bereiche laufen auf der neuen Architektur, der Rest bleibt zunächst bestehen. Weiterleitungen und eine gemeinsame Anmeldung halten beides zusammen, bis der alte Teil abgeschaltet werden kann.

Wird die Schnittstelle dokumentiert?

Ja. Zu jedem Endpunkt gehören Beschreibung, Parameter, Beispielantwort und Fehlerfälle. Ohne das ist eine Anbindung durch Dritte Rätselraten.

// passend dazu

Wo das zum Einsatz kommt

Passt das zu deinem Vorhaben?

Welche Technologie sinnvoll ist, ergibt sich aus dem Vorhaben – nicht andersherum. Beschreib kurz, was entstehen soll; du bekommst eine Einschätzung dazu, was dafür passt und was nicht.

// weitere

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